Liebe, liebe Heise Redaktion … - Hartz IV-Software: A2LL wird ständig wei…
liebe Softwareentwickler sind Arbeitnehmer, keine Politiker!!
Also wenn die Änderung der Software mit einer konservativen
Regierung, umfangreicher ausfallen, dann muss man sich ernsthaft
fragen, worauf diese Berichterstattung hinausläuft.
Worum geht es hier? Ist Softwareentwicklung heute ein
politikentscheidenter Faktor geworden? Wenn ja, dann hätte ich wohl
doch die ein oder andere Politikvorlesung während meines Studiums
belegen sollen …
Bis es aber soweit ist glaube ich, dass Computer immer noch den
Menschen dienen sollten und nicht umgekehrt. Wenn also Änderungen
anfallen, dann sollten die Entwickler das vorraus gesehen haben und
diese dann in kürzester Zeit umsetzen können. Bedeutet aber ein
Politikwechsel einen Bruch des Softwaredesigns, dann gehört das
gesamte Projekt neu ausgeschrieben.
Nocheinmal alles von vorne und zum gleichen Preis kann nicht im
Interesse der Steuerzahler sein. Hier muss man der Telekom gegenüber
viel kritischer werden und auch mal untersuschen, in wie weit sie der
Aufgabe überhaupt noch gewachsen sind.
Sind also diese internen Untersuchungen völlig normal und behindern
nicht weiter? Sollen sie beweisen, wie gut die kommenden Änderungen
umgesetzen werden können oder das man erst jetzt daran gedacht hat?
Sieht die Telekom gar durch einen Regierungswechsel durch die CDU
schon heute ihre Arbeitsplätze gesichert?
Sven