Traum Liebe

28. Juli 2008

Ich LIEBE tabbed browsing - Web-Suite Mozilla 1.0 ist da

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 15:03

liebewie ist das angenehm *g*
Wenn ich mit dem IE in Foren viele Beiträge lesen will, dann sieht
das so aus:
- z.B. Heise Newsticker aufrufen
- rechter Mausklick auf interessanten Link
- den zweiten Eintrag von oben aus dem PopUp wählen (neues Fenster)
- dieses Fenster maximieren
- zurück zum Ursprungsfenster um die nächsten Seiten aufzurufen
Bäh, und das schon seit so vielen Monaten.
Ich kann es einfach nicht ab, daß der IE nicht in der Lage ist ein
Fenster maximiert aufzurufen. Wieso zur Hölle muss ich jedes Fenster
selber maximieren? Dann ein kleines Chaos in der Taskleiste weil 7
Fenster auf sind.
Nun mit meinem schönen Mozilla ist es *deutlich* angenehmer, YEAH :o)
Jetzt schaut es so aus:
- Heise Newsticker öffnen
- interessanten Link mit der mittleren Maustaste anklicken
Cool ne?
Alle Links gehen beim Klick mit der rechten Maustaste auf einer neuen
Registerkarte auf, sind dort automatisch maximiert und fast das
beste: ich verbleibe auf der Heise Seite, denn der neue Link wird
nicht automatisch zum aktiven Fenster (hab ich so eingestellt:
Edit->Preferences->Tabbed Browsing und dann einen Haken bei “Load
links in the background”). Sehr schön, das wird endlich auf’s
heftigste Zeit sparen.
Beitrag geschrieben unter Windows XP Pro

27. Juli 2008

Es ist so einfach liebe MI - Musikindustrie lockt mit geschenkten Dow…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 13:02

liebe Musikindustrie:
Es ist ganz einfach
1. lernt Marktwirtschaft: Wenn Absatz sinkt, Preis nach unten
anpassen!
Dadurch steigt wieder der Umsatz und durch mehr Masse auch der
Gewinn.
Nur mal so nebenbei: Ist die CD eigentlich kein Massenprodukt
geworden,
oder warum ist der Preis seit der Einführung der CD nur nach oben
gegangen ?
2. nicht die Kunden verarschen: Qualität statt Quantität
Ein Lied muss man nicht in 30 Versionen auf den Markt bringen.
3.
Kunden nicht verunglimpfen: Nicht jeder, der eine CD kopiert ist
Raubkopierer, er will vielleicht nur mal die CD im Autoradio
abspielen
können, ohne sein Original im Sommer durch die Hitze zerstören zu
lassen.
4. Standards: Mein Multimedia-Player spielt keine von euren defekten
Silberscheiben, die ihr CD’s nennt. Der so genannte Kopierschutz
behindert nur das Abspielen, nicht das Kopieren. Für mich gilt:
NON-Standard, nein Danke!
Oder für euch, liebe MI, etwas einfacher dargestellt:
Stellt wieder Audio-CD’s her, und ich kaufe wieder welche.
Dann habe ich vielleicht die Chance meine Sammlung (ca. 600
Original-CD’s)
zu erweitern.
timido

Re: tja, liebe leute… - Weiter Streit um Urheberrechtsabgabe auf…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 00:04

:
> Ich habe als Mann auch die technische Möglichkeit eine Frau zu
> missbrauchen, muss ich jetzt deshalb eine Zwangsabgabe an alle
> Frauenhäuser zahlen??
> Ist vielleicht ein wenig drastisch ausgedrückt, aber was ich damit
> sagen will ist, dass man in der heutigen Zeit höllisch aufpassen
> muss,
> denn die Möglichkeiten für Endverbraucher - gerade in der
> Computertechnik - sind so weit fortgeschritten, dass wir aus dem
> Abgabenzahlen nicht mehr rauskommen, wenn wir wirklich für jede
> technische Möglichkeit zahlen müssen. Ich habe mit einem
> Internetanschluss die technische Möglichkeit in Banken einzubrechen
> –>
> Abgabe an alle Sicherheitsunternehmen zur Aufrüstung ihrer
> Standards
> und Entwicklung neuer Sicherheitsmechanismen.
Da hast Du einen schwerwiegenden Denkfehler. Bei pauschalen
Urherberrechtsabgaben geht es darum, den Eigentümern einen Lohn für
Ihre Arbeit zukommen zu lassen, da ja mit Brennern ohne Zweifel von
einem Teil der Eigentümer ja tatsächlich Kopien hergestellt werden. An
diesem Punkt sagt das Gesetz (abgesichert durch das
Bundesverfassungsgericht), das das Interesse der Eigentümer für Ihre
Arbeit entlohnt zu werden höher einzuordnen ist, als eine mögliche
Benachteiligung von Käufern, die ihnen evtl. durch eine solche
Pauschalabgabe entsteht.
> Seltsamerweise werden CDs nach einem Jahr oft für 25.-Dm angeboten
> und
> es kann mir keiner sagen, dass dabei draufgelegt wird.
Deine Klamotten bekommst Du im Schlußverkauf auch billiger, einen PIII
wirst Du auch billiger bekommen, wenn der P4 erst mal in Stückzahlen
lieferbar ist. Das ist vollkommen normal, weil ich als
Hersteller/Händler das Zeug natürlich lieber billig verkaufe, als es
einzustampfen.
> Ausserdem
> kostet
> zB. eine aktuelle Bravo-CD 50.-DM, auf der die Hälfte (in meinen
> Augen
> fast alles) Müll ist und von unbekannten Künstlern billig gekauft
> wird.
Der Müll ist Geschmackssache. Ich frage mich allerdings, warum Du Dich
über den Preis eines Produktes aufregst, das Du Dir gar nicht kaufst.
Apropos: Wenn die Künstler unbekannt wären, wären Sie garantiert nicht
auf einem Bravo-Sampler.
> BTW: Elton John hat in den letzten 21 Monaten 1Million DM nur für
> Blumen ausgegeben, die Spice Girls haben nach ihrer ersten CD alle
> ausgesort, dass sie nie wieder arbeiten müssten. Kommen wir da
> nicht in perverse Regionen??
Was Sir Elton mit seinem Geld macht, ist mir eigentlich ziemlich egal.
Wo willst Du denn die Grenze ziehen und vor allem auf welcher
rechtlichen Grundlage?

25. Juli 2008

Re: Liebe Raubkopierer…. - Chat um 15 Uhr: Wenn die Filmindustrie a…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 17:07

liebe

24. Juli 2008

Re: Liebe Islamisten… - Islamische Internet-Bibliothek

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 11:08

liebe.Ihr solltet eines Wissen: Wer Haß säht, wird Haß ernten. Anders
> ausgedrückt: Den totalen Krieg, mit dem Ihr den Westen überziehen
> wollt, der wird zu Euch als der totale Krieg zurückkommen. Das hat
> die Geschichte in der Zeit von 1939-1945 drastisch gezeigt. Und das
> schlimmste daran ist: Es wird wieder zu millionenfachem Leid und Tod
> führen und vor allem unschuldige Menschen treffen.
>
> Aber das ist diesen manisch verrückten Islamisten ja scheißegal, weil
> auf die ja das “Paradies” wartet. Solch eine Weltanschauung ist
> einfach nur krank.
>
> MfG
> Der Provokant
Jedes Moslem ist also ein Islamist?
Mit einem so fein differenziertem Weltbild, hätte man vor 60 Jahren
die komplette deutsche Bevölkerung gerechtfertigt ausrotten können
oder die Trachtenvereine verbieten.
Was soll auch die schwachsinnige ANrede “mit dem Ihr usw.” Glaubst du
das Bin-Laden das hier liest und dann tief beeindruckt zum
Christentum konvertiert?

22. Juli 2008

Glaube, Liebe, Hoffnung - Clausewitz in der Vorstadt

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 16:08

> > Ich kann Dir in allem, was Du hier ausführst, im Wesentlichen
> > zustimmen. Aber ich denke dennoch, daß die Masse dumm ist und wir
> > Beide nur ein Mißverständnis haben. Wenn ich von Masse spreche, dann
> > meine ich jene Masse, in der eben durch gruppendynamische Zwänge das
> > Individuum eher mehr als weniger unter geht. “Dumm” ist in diesem
> > Zusammenhang ja auch eine Bezeichnung von Trägheit im weitesten Sinne
> > (also auch geistige Trägheit). Die Lenkung einer solchen Masse ist
> > wirklich relativ einfach, wenn man die richtigen psychologischen
> > Mechanismen einsetzt. Wie leicht fällt allein den Massen-Medien, die
> > Völker zu verblöden.
>
> Das ist wohl mehr eine Begriffsverwirrung. Dumm ist nach meiner
> Ansicht halt einfach dumm und das lohnt kein weiteres Wort, da kannst
> du hundert Jahre auf einen penguinwarrior einreden. Wenn es um
> mangelnde Reflektion geht, dann habe ich auch die Möglichkeit zum
> Dialog oder zur Interaktion, hier setzt meinem Dünkel nach die
> Massenmanipulation an, die immer auf bereits vorhandene grobe
> Assoziationen aufsetzt. Ein Problem ist halt, daß die Banlieue-Kids
> im Moment derart aufgeheizt sind, daß du höchstens mit ihnen in
> Kontakt kommst, wenn du ihnen den Molli anzündest und unser Problem
> ist, daß mit so was nur Nazis und Islamisten kein Problem haben. Das
> ist bei den marginalisiserten Gruppen bei uns noch nicht so, also auf
> die Maus.
Wie gesagt: Dummheit hat für mich etwas mit geistiger Trägheit zu
tun, und eben deshalb gelingt es ja der Massenmanipulation, auf
vorhandene grobe Assoziationen zu setzen. Natürlich hast Du recht,
daß man mit den Banlieu-Kids momentan nicht mehr vernünftig ins
Gespräch kommt. Ich würde allerdings den Kreis Nazis und Islamisten
hier durchaus erweitern auf die, welche sich in den etablierten
Parlamentsparteien die Unruhen zunutze machen werden, und zu denen
zählt natürlich an erster Stelle die Partei Sarkozys und die
Geheimdienste. Die werden sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen,
die Unruhen zur Gesetzverschärfung gegen alle Franzosen zu nutzen, so
wie es Blair in GB macht oder Schily bei uns. Und sie werden die
rechtsextremen Parteien und Islamisten zur Polarisierung der
Gesellschaft nutzen.
> > Aber Dein Bezug auf “1984″ ist insofern noch aufschlussreicher, als
> > ja eines der wichtigsten Momente zur Lenkung jeder totalitären
> > Gesellschaft, wie sie auch Orwell beschreibt, die Angst ist! Ich sehe
> > daher auch nicht, inwiefern es ein Werk über den Vorabend einer
> > Revolution ist. Im Gegenteil ist es ja die Angst, die den Widerstand
> > durch die Liebe bricht und das Liebespaar wieder der Masse konform
> > macht, in der es schließlich wieder verschwindet. Das Ende ist sehr
> > pessimistisch. Das Individuum wird durch die Angst der Masse gefügig
> > gemacht. Wo diese Massenhypnose nicht wirkt, wird mit Folter
> > nachgeholfen. Und die revolutionäre Situation (wenn die Oben nicht
> > mehr können und die Unten nicht mehr wollen) sehe ich hier auch
> > nicht?
>
> Nun wäre es infam, George Orwell einfach irgendwas in den Mund zu
> legen, ohne gleich Zitate hinzublättern. Dazu hat er sich auch noch
> sehr pessimistisch geäußert. Aber vom literarischen Werk her handelt
> es sich nun mal um eine Fiktion und der böse Schluß ist ein
> dramaturgisches Mittel und keine Wahrheit.
Natürlich, aber es ist eine düstere Zukunftsfiktion. Sicher schreien
die beschriebenen Zustände dieser 1984-Gesellschaft nach Revolution,
liest man sozusagen den inneren Verfall dieser Gesellschaft mit,
ähnlich wie bei Huxleys “Schöne neue Welt”. Beide Romane sind eine
deutliche Gesellschaftskritik gegen die heute herrschende Demokratie
als Vorläuferin des Faschismus, wenn sie dem Kapital restlos
ausgeliefert wird. Insofern sehe ich weniger in diesen Romanen selbst
die Beschreibung einer vorrevolutionären Situation, als vielmehr die
Mahnung an den Leser, die eigene, reale und nicht fiktive
revolutionäre Situation zu erkennen, welche allerdings nicht von
Unten gegen Oben, sondern von Oben gegen Unten angestrebt wird.
> Schließlich ist die
> Freiheit der Interpretation das Recht eines jeden Lesers und Element
> der Literatur an sich.
Da kann ich Dir nur zustimmen und mache daher auch von diesem Recht
Gebrauch.
> Die Reaktion sämtlicher Leser, die ich kenne,
> war immer in etwa in meinem Sinne und die Jahreszahl war einst mal
> das absolute Synonym für den Abwehrkampf gegen eine Entwicklung in
> die Richtung und ist es heute nur noch teilweise, weil sich das Datum
> überholt hat. Reale Systeme die der im Buch geschilderten Diktatur
> gleich kommen gab es, doch sobald pragmatische Boni ausblieben, half
> alle Propaganda nicht mehr. Die alten Wochenschauen täuschen gut am
> teilweise dramatischen Verfall der “Heimatfront” im letzten
> Kriegsjahr hinweg, als die Landser an der Kriegsfront lieber bis zum
> Untergang vorm Feind davon liefen, die Sowjets konnten sich später
> weder mit Sputniks noch mit KGB retten, als die Firma pleite war und
> die Demokratur ist auch schon ganz fahl im Gesicht. Das die Liebe an
> sich in dem Buch so stark thematisiert wird, treibt einen so richtig
> in diese antagonistische Stimmung hinein. Ich glaube nicht, daß der
> “Big-Brother-Staat” ein tausendjähriges Reich wäre und garantiere
> dir, daß es in China nicht zu einem Durchmarsch des phantastischen
> “Kommutalismus” kommt, sondern zu einer ganz bösen Überraschung für
> die Eliten.
Naja, ich kann und will Dir hier gar nicht widersprechen, denn es ist
Deine Interpretation. Für mich steht die Liebe hier für den krasse
Gegensatz zum Kollektivismus und für den eigentlichen Kampf um die
Freiheit, die sich nicht, wie in unserer existierenden
kapitalistischen Gesellschaft als schrankenloser Individualismus
äußert, sondern eben als eine “Verschwörung der Liebe”. Nur sie hat
die Kraft, der Angst eine zeitlang zu widerstehen, welche die
Menschen in den Kollektivismus treibt. Und mit ihr kommen die Kräfte
des Glaubens und der Hoffnung. Für Faschismus, Kapitalismus und
Militarismus ist und bleibt die Liebe die gefährlichste Subversion,
weil sie nicht zu kontrollieren und folglich zu kollektivieren ist,
außer eben durch die Furcht (wohlgemerkt!-zu kontrollieren, nicht zu
verhindern). Insofern ist natürlich die Liebe selbst in diesem Roman
die Metapher für eine revolutionäre Situation von Unten, die sich
irgendwann einfach erfüllen muß, wie das Naturgesetz, welches
letztlich immer über das geistige Gesetz siegen wird, weil die
Schöpfung dem Geist überlegen ist. Das ist die tiefere Ursache,
welche die revolutionären Situationen immer bewegen wird. Deshalb ist
die permanente Revolution des Lebens die Liebe und gleichzeitig die
Metapher für das Opfer.
> Aber ja: glauben heißt in dem Fall auch bloß hoffen.
Womit wir beim alten Paulus wären: Glaube, Liebe, Hoffnung, aber die
Liebe ist die stärkste unter ihnen, weil sie eben nicht geistiger
Natur ist. Das wäre die Welt der Liebenden im Roman. Gleichzeitig
findet man in diesem Roman aber auch die alte Philosophie von
Empedokles und Lucrez, für die die einzige reale Göttin Venus ist und
das höchste Naturgesetz des Lebens Liebe und Kampf, welche
unmittelbar zusammengehören, wie Venus und Mars. Aber das führt jetzt
vielleicht zu weit in die mythologischen Hintergründe.

Liebe deine Feinde …. - Die Politik der Behauptung

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 06:04

> Ich denke trotzdem, dass es sich aus dem Menschsein ergibt, genauso
aber beweisen kannst Du es nicht … Könnte es sein, daß Du das
denkst, weil Du es so Dein Leben lang gelernt hast?
> allerdings auch, dass diese “Idee” bei “Bedarf” wieder ueber Bord
> geworfen wird, wenn es ums Ueberleben geht oder man “berserk” oder
> sich Vorteile verspricht wird. Es hat schliesslich kaum zu weniger
Der Unterschied zwischen menschlichen Ideen und göttlichen ist, daß
man seine Überzeugungen nicht über Bord wirft, weil man sich Vorteile
verspricht, oder es halt mal schwierig ist. Es gab viele Beispiele in
der Geschichte, wo Menschen bereit waren für ihre Überzeugung auch
massive Nachteile in Kauf zu nehmen. Z.B. Martin Luther, der sein
Leben riskierte und der einer der Vorreiter der Reformation war. Ohne
diese hätte es die Aufklärung vielleicht nie oder erst viel später
gegeben.
> Toten unter dem Strich gefuehrt (im christlichen Mittelalter schon
> ueberhaupt nicht), dass es nun aufgeschrieben wurde, liebevolle
> Menschen halten sich immer von alleine daran. Es ist dennoch richtig
Doch wie wird man zu einem “liebevollen” Menschen? Sicherlich nicht,
indem man vorgeführt bekommt, daß der Stärkere Recht hat (3. Reich)
und daß man auf sein Recht bestehen muß — ggf. zum Nachteil anderer.
Im Kontrast zu “liebevollen Menschen”, die ggf. ihre Liebe aufgeben,
wenn es opertun erscheint, stehen Menschen wie der Pastor Dietrich
Bonhoeffer, die bereit waren für ihre Überzeugung der Gewalt
entgegenzutreten.
> als Idee aufgeschrieben zu werden und zu priorisieren.
> Ansaetze zu Humanismus gab es auch im alten Rom. Da aber zum Bau in
> Betrieb einer modernen Infrastruktur damals Sklaven unabdingbar
> waren, musste ein Mass von Grausamkeit kultiviert werden. Das ist
Ich bin mir da nicht so sicher, ob Du es Dir da nicht ein wenig
einfach machst.
> heute nicht mehr der Fall. Mit roemischen Goettern wuerden wir heute
> sicher nicht schlechter fahren, bietet doch eine bunte Goetterwelt
> bessere Ansaetze fuer geistige Toleranz, als ein Monotheismus mit
Da wäre ich mir nicht so sicher. Die Christen wurden auch verfolgt,
weil sie nicht ins Schema gepaßt haben — das mit dem “Liebe deine
Feinde” war schon sehr suspekt — und wer den Kaiser nicht als Gott
verehrt hat …
> seinem geistigen Monopolanspruch, der zum Missbrauch geradezu
> einlaedt.
Jede Religion ist anfällig für Missbrauch. Die Frage ist aber auch,
inwieweit dieser Mißbrauch dann noch etwas mit den Grundlagen der
Religion zu tun hat. Im Christentum ist der Mißbrauch eindeutig eine
Abweichung vom Grundgedanken. Die Menschen, die z.B. im
Kollonialismus im Namen der Kirche Südamerika “missioniert” haben –
waren zum größten Teil einfach nur Eroberer und Goldsucher, welche
die grundlegenden Aussagen des Neuen Testaments nicht verstanden
haben, wie z.B. “liebe deinen Nächsten wie dich selbst”. Das Gleiche
gilt eigentlich auch für vieles was im Mittelalter gelaufen ist.
*2Cents*

21. Juli 2008

Re: bit

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 14:04

liebeatten mag ja ganz nett sein, und ich habe darüber auch schon
> einige
> leute kennen gelernt die ich mittlerweile zu meinem freundeskreis
> zähle, aber was bringt es mir wenn ich mich per chat in die
> schreibe
> einer person verliebe, und man sich dann nur alle paar wochen mal
> sieht
> weil riesen entfernungen dazwischen liegen? ist auf die dauer auch
> nicht das ware…
Auf die Dauer nicht. Aber bei echter Liebe läßt sich das Problem
Entfernung ja auch ändern. Klar, für die oberflächliche, schnelle
Verliebtheit ist das zu viel Aufwand. Doch wenn man es schafft eine
solche Beziehung TROTZ Entfernung am Leben zu erhalten, dann steckt in
der Regel mehr dahinter.
Meine aktuelle Beziehung hat so angefangen. Ein netter Chat, noch ein
netter Chat, viele nette Chats, Anrufe, der Wunsch sich persönlich
kennenzulernen. Und die Realität war noch besser als die Chats und die
Anrufe vorher. Wir sind jetzt 6 Jahre zusammen. Ich wußte vorher, daß
es 400 km Abstand sind und habe mir auch meine Gedanken gemacht ob das
funktioniert. Heute bin ich froh, daß ich das Risiko eingegangen bin.
Es hat sich gelohnt.
Tom_

20. Juli 2008

Liebe Musikindustrie - Massenstrafanzeigen gegen P2P-Nutzer: Ba…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 13:12

ich-liebe-einen-chinesen.html”>liebe Musikindustrie,
ich war früher ein “fleissiger” CD Käufer und habe mir in meinem
Leben sicher so um die 300 CDs gekauft. Bis ihr gekommen seit und mit
euren kopiergeschützten CDs mich in den Wahnsinn getrieben habt. So
liess sich das Zeug nicht mehr überall anhören (Autoradio, Computer
etc.).
Also habe ich auch mal versucht zu tauschen (bzw. nur zu saugen und
nie was zum Upload angeboten *böse*böse*ich*weiss*) und festgestellt,
daß das nun auch a, sehr mühselig ist, und b, die Dateien zum Teil
korrupt etc. sind, die Downloads abbrechen und nie wieder kommen und
c, es ja auch schon Sicherheitsproblematiken gab und gibt in den
Tauschprogrammen und letzlich hatte ich auch immer irgendwie ein
schlechtes Gewissen ;-) Mittlerweile tausche ich schon lange nichts mehr und erfreue mich mit
meiner DSL Leitung der diversen Webradios weltweit. Programme wie
StationRipper und ähnliches lagern alles sehr fein als MP3 ab und ich
staune immer wieder was für schöne Schätze und Musikrichtungen ich
finde, von denen ich vorher gar nicht wusste, daß es sie gibt.
Hiermit möchte ich mich für Euer Verhalten bedanken - es hat mir eine
Menge Geld gespart und ich habe heute ein breiteres Spektrum als
früher (zumindest bei der Musik).
CDs habe ich schon seit mind. 4 Jahren nicht mehr gekauft.
Gruss,
Alexander
PS: Jaja, gehört natürlich nicht 100% zum Thema - wollte es aber
endlich mal loswerden ! :-)

19. Juli 2008

liebe - Zur Seligsprechung von Agnes Gonxha Boja…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 00:04

> > Ok, mit irdischen Dingen meine ich die üblichen Verdächtigen:
> > Fressen, Ficken, Saufen. Aber auch: Habgier, Hass, Zorn, Furcht etc.
>
> Warum Fressen und nicht Essen ? Warum Ficken und nicht Lieben ? Warum
> Saufen und nicht Trinken ?
ok, erwischt ;) >
> > pp. Derlei Dinge entstehen aus dem “Fleisch”, der “Biologie”.
>
> Natürlich wie auch alle intelektuellen Fähigkeiten und alle sozialen
> Fähigkeiten sich letzlich auf der Biologischenbasis entwickeln. Das
> Nervensystem ist doch biologisch oder besser weltlich oder noch
> besser das schwache Fleisch (haha)…
Naja, ich gehe halt davon aus, dass es die biologische Basis gibt und
etwas übergeordnetes, metaphysisches, das unserem eigentlichen Wesen
näher ist.
> > Beispiel Habgier: man möchte möglichst viel an sich raffen, um sich
> > abzusichern und für alle Zeiten was zu haben. Ein rein fleischliches
> > Bedürfnis, denn aus der Sicht des Geistes gibt es eigentlich keinen
> > Grund, materielle Dinge an sich zu raffen.
>
> Also wenn Du ein Bedürfnis entsteht jetzt wirklich erst ab einem
> relativ hohen geistigen Level. Menschen die Du ja als inbegriff
> irdischen Geistes anerkennst sind bekanntlich Weltmeister im
> Sammeln… Und nach deiner Logik müssten das eher die Viren oder
> wenigstens die Bakterien sein… Oder notfalls auch das
> Eichhörnchen…
verstehe nicht, wass Du hier meinst…?
>
> “denn aus der Sicht des Geistes” da ist mir jetzt wieder sehr unklar
> was ich mir darunter vorzustellen habe… Und wie wir gesehen haben
> kann Habgier nur mit viel Geist entstehen…
Nein, es geht hierbei ja eben nicht um intellektuelle Fähigkeiten.
Habgier ist ein Instinkt, würde ich sagen, bzw. lässt sich irgendwie
darauf zurückführen. Kein Tier kann _wirklich_ altruistisch sein, es
sei denn wiederum aus einem anderen Instinkt, wage ich zu behaupten.
Liebe und Barmherzigkeit gibt es nur bei uns - die schlechten
Eigenschaften allerdings auch, so ist es ja nicht.
> > Sie sind vergänglich, der
> > Geist aber ist ewig, unsterblich (wenn man den Geistbegriff des
> > Christentums zugrundelegt).
>
> Tönt unbegrenzt unsinnig - um auch mal ein absolutes Wort ins Feld zu
> führen.
*schulterzuck* Ich will Dir hier kein sinnvolles Konzept oder so
verkaufen, es geht hier nicht um Philosophie oder Wissenschaft.
> > > Immer noch unklar was heisst für Dich “geistiges Wesen”. Oder “im
> > > Fleisch verhaftet”.
> >
> > Geistiges Wesen heisst, dass wir in der Lage sind, Gott zu erfahren
> > und Gemeinschaft mit ihm zu haben; weitergehend dass wir nicht nur
> > dazu in der Lage sind, sondern dass es in meinen Augen sogar …
>
> Also einfach: geistig bedeutet “fähig an Gott zu glauben” und der
> Geist ist der Besitz der “Fähigkeit an Gott zu glauben”, des
> Besusstseins welches eben diese Fähigkeit hat.
Nein, ich denke es geht hier um mehr als eine Fähigkeit. Es geht um
eine über der materiellen Natur existierende metaphysische
Natur…Seele, Geist, etc. pp. Bin ehrlich gesagt kein Philosoph,
muss ich auch nicht sein.
> > Im Fleisch verhaftet bedeutet für mich, dass wir mit einem
> > verkümmerten Geist von unserem Fleisch beherrscht werden. Wieder
> > Beispiel Gier: weil ich daran zweifle, das Gott schon für mein
> > Auskommen sorgen wird, bzw. dass wenn ich verhungere, ich endgültig
> > tot sein werde, muss ich raffen, raffen, raffen.
>
> Na die Frage ist höchstens warum Du nicht zweifelst das “Gott schon
> für mein Auskommen sorgen wird”…
> Aber zu deinem Schluss, warum in aller Welt sollte ich als
> Nichtgläubiger rafgieriger sein als Du. Er ist schlicht weg falsch.
Das behaupte ich auch nicht. Es kann sein, muss aber nicht sein, es
war ja nur ein Beispiel.
> Die meisten Menschen streben nach Gück. Und das wird durch
> verschiedene Dinge erreicht. Zum Beispiel das Gefühl geachtet zu
> werden, das Gefühl gutes getan zu haben, das Gefühl nichts Tun zu
> müssen, das Gefühle etwas grosses getan zu haben. Oder auch in einer
> Tätigkeit in die man völlig abtauchen kann, die einem zu 111%
> ausbucht. Und vieles mehr…
Ach, wie vergänglich ist Achtung - heute geachtet, morgen verachtet,
who cares. Glück lässt sich durchaus in diesen Dingen finden, aber
ich habe mein Glück eben in Gott gefunden - er hat mir eine tiefere
Befriedigung geschenkt als ich je erreichen konnte.
> > Naja, mir scheint es nicht als hättest Du ihn gesucht, sondern
> > einfach vorher beschlossen, dass er nicht existieren kann.
>
> Na ich wurde christlich erzogen und hab mal an Gott geglaubt… Es
> wahr nicht angenehm und zu meinem Glück sind wir nicht mehr im
> Mittelalter. Und so kommt es das ich Philosopie gelesen habe und aus
> der Kirche ausgetreten bin…
Das tut mir leid. Ich habe früher auch an Gott geglaubt, aber ich
denke, Glaube ist nicht gleich Glaube. Mein Kinderglaube war einfach
der Glaube an Gott weil es die Eltern sagen, so wie die Eltern auch
sagen, dass es meinetwegen andere Kontinente gibt. So what. Ich habe
nicht mit diesem Gott gerechnet, sprich er war mir im Grunde egal und
ich habe mein Leben gelebt. Ich denke, der Unterschied zwischen
Kinderglaube und richtigem Glauben ist, dass man anfängt, auf Gott zu
bauen sprich davon ausgeht, dass er existiert und das einen
Unterschied macht, ob er da ist oder nicht, vor allem im eigenen
Leben.
> > jaaa…warum wohl? Weil Gott die Menschen liebt.
>
> Obschon es ihn nicht gibt. Wie macht er das nur :-) “Geheimnis des Glaubens”? ;) >
> > Ich spreche von einer Liebe, die alles überwindet, so kenne ich sie.
>
> Ich kann mir jetzt nichts darunter vorstellen. Erzähl vieleicht was
> Du dabei effektiv fühlst, oder wie Du dich fühlst. Und wann es
> passiert das Du dich so verbunden fühlst. Und wiso Du die Ursache
> deiner Gefühle in Gott siehst…
Frage mich was leichteres…es ist ein Gefühl der überwältigenden
Grösse und Erhabenheit Gottes, ein rührendes Gefühl. Ebenso empfinde
ich dann Liebe für meine Mitmenschen und habe Teil an ihrem Leid.
Stell Dir einfach vor, daß Dich die Bilder von Krieg und Zerstörung
anrühren, weil Du direkter nachempfinden kannst, was sie
bedeuten…vergleiche es in etwa mit dem Schmerz einer Mutter, die
hilflos zusehen muss, wie ihre Kinder gefoltert werden bzw. mit der
Liebe einer Mutter, die bis hin zur Selbstaufgabe geht.
Ich sehe die Ursache darin bei Gott, weil ich auch die dunkle Seite
kenne…früher hatte ich, so erschien es mir, nur die Wahl zwischen
“böse” und “neutral”. Heutzutage gibt es eben noch die andere Seite.
Wann es passiert? Kirche und Gottesdienst, entsprechende Literatur
oder Bibeltexte, Gebet aber auch immer wieder zwischendurch, einfach
so oder weil ich mit bestimmten Dingen konfrontiert werde.
Glücklicherweise ist Gott nicht auf Sonntag Morgen 10-11 Uhr
beschränkt…ehrlich gesagt macht das die Sache auch ein wenig
schwierig, so im Alltag ;-).
> > Liebe heisst aber auch Mitgefühl und Barmherzigkeit, daher, um an den Anfang
> > zurückzukommen, sage ich dass es in meinen Augen unmöglich ist, die
> > Liebe Gottes zu erfahren und gleichzeitig seinem Nächsten Schaden
> > zuzufügen. Gottesliebe und Nächstenliebe gehören untrennbar zusammen!
>
> Also Du meinst es etwa so. Ich kann Gott lieben ohne meine Nächsten
> zu lieben. Gott liebt mich aber nur wenn ich barmherzig bin. Richtig?
Falsch. Gott liebt Dich _IMMER_. Gott liebt mich auch noch, wenn ich
mal wieder meiner dunkleren Seite nachhänge. Es ist nur die Frage, ob
Du Ihn wahrnehmen kannst; wenn ich z. B. so richtig wütend bin, habe
_ich_ mich von ihm entfernt. Das ist das Problem des menschlichen
Daseins. Und in der Wut kann ich dann hingehen und meinem Nächsten
schaden (oder in meinem Stolz, meiner Gier etc. pp.). Wenn ich
hingegen nahe bei Gott bin, ist es mir quasi unmöglich, jemand
anderes vorsätzlich Schaden zuzufügen.

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