Traum Liebe

20. September 2008

Weihnachten, Liebe - Showdown unterm Tannenbaum

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 22:06

liebest der Unterschied zwischen körperlicher und emotionaler Liebe?
Wenn man es empirisch betrachtet, dann ist emotionale Liebe das
Produkt vieler reglos auf eine Mattscheibe gestierter Fernsehabende,
in denen wir gelernt haben, auf Befehl Hass, Angst, Rührseligkeit und
noch ein paar andere mehr oder weniger differenzierte Gefühle zu
empfinden. Es ist ein endliches Reservoir durch Gewohnheit gelernter
biochemischer Funktionen, welche beim ungeschützten
Aufeinanderprallen in einem geschlossenen System, wie es der
Weihnachtsabend darstellt, sich in ihre ursprüngliche Substanz -
Aggression - wieder zurückverwandeln und dabei giftige
Abfall-Produkte freisetzen.
Körperliche Liebe hingegen, der auch emotional weitaus intensivere
instinktive Austausch von Körpersäften durch das Aneinanderreiben von
Geschlechts- und sensiblen Körper-Teilen ist das Produkt einer
Jahrmillionen währenden evolutionären Entwicklung, der Ausgleich
einer Spannung von Kräften, die von einem Ende des Universums bis zu
seinem anderen Ende reichen. Und ist die Spannung einmal aufgehoben,
dann stellt sich sattes Gefühl der Zufriedenheit ein, träges
Dahinschaukeln im Halbdunkel eines erlöschenden Christbaums.
Wäre da nicht noch etwas anderes: ein fernes Getöse wie jenes, von
dem Cornet Christoph Rilke erzählte. Es hört sich an wie das Rauschen
von Bächen voller Blut, das leise Gestöhn sterbender Kinder, der
herüberwehende feine Geruch verbrannten Fleisches, der salzige
Geschmack von Blut, das auf geborstenen Stahlfetzen zerrinnt. Es ist
das leise Absterben eines Bandes, das Menschen auf dem tiefen Grund
eines hinter der Wirklichkeit verborgenen und deshalb ungesehenen
Meeres von kühlendem Dunst verbindet.
Ja, das Fühlen dieses Bandes, das verzweifelte Zerren und Rütteln an
diesem Band, bis man selbst an dem teilnimmt, was sichtbare Pixel auf
einer Mattscheibe verschweigen - ist das Liebe?

19. September 2008

Sozialverhalten generell - Liebe unter Verwandten

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 07:04

liebeh habe schon viele verschiedene Dokumentationen über einzelne
> Schimpansengruppen gesehen, die jeweils ein völlig anderes
> Sozialverhalten aufweisen. Ich denke der Schimpanse ist zu weit
> entwickelt, als dass man ihm ein generell einheitliches
> Sozialverhalten unterstellen könnte. Vieles ist von Gruppe zu Gruppe
> unterschiedlich und wird von Generation zu Generation durch Erziehung
> weitergegeben.
Sozialverhalten bei Säugetieren ist immer eine Mischung aus ererbtem
und anerzogenem Verhalten. Sind halt keine Insekten, und beobachten
kann man das z.B. schon bei Kühen oder Schweinen …
> Fragwürdig finde ich auch, inwieweit ein Vergleich des menschlichen
> Sozialverhaltens mit dem von Schimpansen überhaupt möglich ist. Der
> Mensch zeigt nämlich meiner Meinung nach kein natürliches
> Sozialverhalten mehr. Es gibt in unserer Zivilisation einfach zu
> viele Institutionen und künstlich geschaffene Regeln. Einige wenige
> Individuen, die Macht besitzen, können diese Regeln festlegen und
> damit indirekt auch das Sozialverhalten der anderen verändern.
Das ist klar. Aber generell neigt der Mensch sehr stark zu
Paarbindung. Das hat durchaus nicht nur anerzogene Aspekte, sondern
Menschen gehören zum Beispiel zu den Säugtieren, bei denen sich ein
Zustand einstellt, den wir als “Verliebtheit” kennen. Das ist
durchaus etwas genetisch bedingtes und keinesfalls anerzogen. Bei
Schimpansen findet man das ansatzweise auch schon: Junge Männchen
versuchen dabei oft, ein einzelnes Weibchen Tage vor ihrer
fruchtbaren Zeit alleine in den Urwald auf eine Art “Erlebnistrip” zu
locken. Das ist zwar gefährlich für beide, da der Schutz der Gruppe
wegfällt. Andererseits steigert das Männchen so die Chance, daß er
der einzige ist, mit dem sich das Weibchen ein paar Tage lang während
der fruchtbaren Zeit paaren wird. Selbst für das Weibchen ist diese
Situation von Vorteil, da die Wahrscheinlichtkeit, von dem Ausflug
mit einer Trächtigkeit zurückzukommen scheinbar höher ist, als wenn
sie in den wenigen Tagen ihrer fruchtbaren Zeit in der Gruppe zigmal
von allen Männchen der Gruppe begattet wird.
Die einzigen Säugetiere, die etwas ähnliches wie die menschliche
Verliebtheit entwickelt haben sind vielleicht Elefanten, dort machen
Bullen auch mehrmals in ihrem Leben einen Zustand durch, den die
Inder “Mush” nennen und der vergleichbare Aspekte bietet wie die
Verliebtheit eines Mannes in eine Frau; bei den Elefanten ist es aber
eher eine Art “Paarungszeit” des Bullen, weil ein Elefantenbulle
außerhalb der Mush nicht viel Lust und Bereitschaft zeit, sich mit
einer paarungsbereiten Kuh zu einem Stelldichein zu begeben.
Gleichwohl hat unser Sozialverhalten auch viele anerzogene Aspekte,
wie z.B. die Geschichte, daß in unserer Moralvorstellung eine Ehe ein
ganzes
Leben zu dauern hat. Ein Beweis, daß dem nicht immer so war
sind einfach die in praktisch allen Gesellschaften existierenden
Scheidungsregeln.
Inwieweit Schimpansen zur Kommunikation fähig sind ist übrigens auch
nicht ganz geklärt. Fraglich ist, inwieweit sie z.B. in der Lage
sind, Mitglieder der Gruppe über vergangene Ereignisse zu berichten
(z.B. Leopardenüberfälle an einer ganz bestimmten Stelle, wenn diese
wieder besucht wird).
Gruß, Axel

18. September 2008

Interessante Geschichte - Liebe unter Verwandten

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 19:04

liebeinde die Geschichte interessant, aber das ganze beleuchtet nur
einen reinen Teilaspekt der Entstehung des Menschen:
a) neben den genetischen und äußerlichen Unterschieden zwischen
Mensch und Schimpanse gibt es weitaus gravierendere im
Sozialverhalten und auch bei der Wahl der Nahrung sowie des
Lebensraums. Wie steht das in Zusammenhang mit den genetischen
Merkmalen (z.B. leben die Schimpansen in relativ wenig hierarchisch
gegliederten Gruppen, sexuelle Aktivität besteht nur mit
fortpflanzungsfähigen Weibchen (dann betätigen sich aber alle
Männchen der Gruppe mit den “interessanten” Weibchen), Schimpansen
jagen nur sehr selten, sind wasserscheu und leben in waldreichen
Gebieten - der Mensch lebt in sozialen Gruppen, die eine gewisse
Hierarchie zeigen, es findet Paarbildung statt und innerhalb der
Gruppe gibt es noch eine zusätzliche soziale Struktur, nämlich die
Familie, der Mensch liebt das Wasser, kann als einziger Primat gut
schwimmen, ist ein erfindungsreicher Jäger und Fischer und Vorfahren
des Menschen haben früher wohl bevorzugt die Uferregionen besiedelt)
b) Schimpansen haben eine andere Chromosomenzahl als Menschen.
Spätestens, als die Chromosomenzahl voneinander abwich, war es mit
der Möglichkeit vorbei, gemeinsame, fortpflanzungsfähige Nachkommen
zu haben: Die F1-Generation ist dann mit einer ungeradezahligen
Chromosomenzahl versehen, so daß in aller Regel weder mit anderen
F1-Exemplaren noch mit Spezies der beiden Elterngruppen lebensfähige
Nachkommen gezeugt werden können. Wobei man heute auch beim Menschen
verschiedene Genomvariationen kennt, bei denen z.B. Gene von
Chromosom a auf Chromosom b gewandert sind und diese beiden
Chromosomen nur gemeinsam weitergegeben werden dürfen, sonst kommt es
zu schweren Mißbildungen bei den Nachkommen.
Also alles nicht so trivial, wie es in der Zusammenfassung erscheint.
Vor allem interessant ist die Frage, ab wann sich aus zwei Unterarten
wirklich zwei Arten entwickelt haben. Und ich weiß auch zu wenig, in
wie weit sich im Entwicklungszeitraum des Menschen die Schimpansen
verändert haben. Zudem gibt es zwei komplett unterschiedliche
Unterarten von Schimpansen, die zweite nannte man mal
Bergschimpansen, heute hat sich der Name Bono-Bono durchgesetzt -
diese zeigen ein ganz anderes Sozialverhalten als die klassischen
Schimpansen, nähmlich ähnlich wie beim Menschen paaren sich die
Weibchen auch außerhalb der empfängnisbereiten Zeit mit den Männchen,
dafür ist aber wie bei den Schimpansen keine Paarbindung vorhanden,
in den Bono-Bono-Gruppen wird also mehr oder weniger mehrmals am Tag
Sex zwischen den Individuen praktiziert, und das z.B. auch zum
Aggressionsabbau (wo andere Primaten sich lausen würden…), oder
ähnlich wie man es beim Menschen findet bieten sich Bono-Bonos einem
Gruppenmitglied
auch schon mal als Sexualpartner an, wenn sie von ihm
z.B. irgendwelche Leckereien abstauben wollen, sozusagen Prostitution
auf äffisch (ist aber im Tierreich generell nichts völlig
ungewöhnliches, manche Pinguinweichen gehen für ein paar Steine auf
den Strich…).
Gruß, Axel

15. September 2008

liebe pipi langstrumpf… - Terror und Panik

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:03

>
> Tatsächlich? Davon stirbt man selbst oder ein Bekannter in der Regel
> nicht. Bei Anschlägen aber schon. Du weißt anscheinend noch nicht,
> was Angst in einem Menschen wirklich auslösen kann, weil du sie
> (denke ich mal) noch nie verspürt hast. Darum bist du dann auch zu
> beneiden.
hast du angst vor anschlägen ? wenn ja, dann ist diese
statistisch nicht zu erklären. wenn ich zu fuss oder mit
fahrrad unterwegs bin, dann muss ich gestehen, muss ich
mich auf meine eigene vorsicht verlassen, weil viele auto-
fahrer zu fahrlässig, zu schnell oder zu besoffen durch
die gegend fahren. da wäre angst schon eher angebracht.

13. September 2008

Liebe MI …. - Rätselraten um russisches Musikportal Al…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 23:06

liebeh kaufe sehr viele CD

12. September 2008

Polnisches Leiden - Schrei nach Liebe

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 19:03

Noch ist Polen nicht verloren - das war ein Hoffnungsschrei aus alter
Zeit. Wie sieht es aber tatsächlich aus? War Polen immer nur Opfer
der anderen, der bösen Anderen? Über so lange Zeiten hinweg? Das ist
doch irgendwie unwahrscheinlich.
Polen wollte immer wieder in der Vergangenheit auch Großmacht sein:
mit immerwährendem Hineinwirken in das zaristische Rußland, mit
beachtlichen Gebietsausdehnungen. Aber mit der Adelsrepublik ging
Polen vor die Hunde: ausgelaugt durch seine Elite, ohne Strukturen
für die damalige Gegenwart oder gar Zukunft, tief religiös und
weltabgewandt. Polen wurde nahezu wehrloses / herrenloses Gut - und
die Nachbarn nahmen sich die Beute. So wurde Politik gemacht. Aber
nicht nur damals…
Nach 1918 wieder auferstanden aus auch gesellschaftspoltischen
Ruinen, bereichert durch deutsche Gebiete, getränkt von Chauvinismus
- landend bei Pilsudski. Und immer noch anti-russisch, dann auch
anti-sowjetisch. In der Zeit des noch schwachen Sowjet-Rußland
kräftiger Landraub im Osten - sich mal wieder keine Freunde beim
großen Nachbarn im Osten machend. Ganz im Gegenteil: so kannte man
dort “die Polen” aus der Vergangenheit. Und während Hitler dann schon
dabei war, die “polnische Frage” planerisch zu lösen, sprach der
polnische Botschafter etwa 14 Tage vor dem 1. September noch bei
Hitler vor mit dem Angebot, man könne doch gegen “die Russen”
gemeinsame Sache machen. Daraus wurde nix - und Polen wieder geteilt
und versklavt. Entsetzlich.
Aber 1945 kam dann der große Aufschwung, die Groß-Ausdehnung. Der
Landraub im Osten ging wieder verloren - wen kann das ehrlich
verwundert haben? Aber dann gab es im Westen durch große deutsche
Gebiete, höchst entwickelt, “Entschädigung”. Es entstand das neue
Groß-Polen, das Volks-Polen.
Doch das neue Polen konnte mit diesen Gebieten nichts anfangen:
Kleinstlandwirtschaft in dünn besiedelten Gebieten war das Ergebnis.
Auf ganz Polen bezogen nur ein geringes Maß an Kollektivierung, an
Vergenossenschaftlichung. Es blieb in der Landwirtschaft alles beim
Klein-Klein. Und das ist es heute noch.
Polen ist nach der Wende immer noch nicht in der europäischen
Gegenwart angekommen: es blickt immer wieder viel zu gerne zurück,
auf Zeiten der Unterdrückung, sieht sich dabei als ewiges Opfer der
anderen.
Polen sollte nach vor sehen: das Land ist groß genug, hat Potenz, hat
Nachbarn, mit denen es heute gut auskommen kann - wenn es will.
Allerdings sollte es die typischen kapitalistischen Auswüchse - in
einem anderen Beitrag näher ausgeführt - wieder in den Griff zu
bekommen versuchen. Wenn das nicht energisch angepackt wird, wird es
zum Spielball des internationalen Kapitals, auch deutscher
Kapitalisten. Aber das hat wenig mit Deutschland als solchem zu tun.
Noch ist Polen nicht verloren? Wenn es endlich seinen Blick auf die
eigenen Kräfte in Gegenwart und Zukunft richtet, ist es bestimmt
nicht verloren. Verdient hätte es eine bessere Zukunft. Aber sonst?

6. September 2008

Re: Linux: Ich liebe es ! - Mandrakelinux 10.0 Community freigegeben

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 01:02

liebello erstmal,
>
> vor rund 10 Jahren, da hielt ich das Gespann DOS Windows3.11 für
> unschlagbar und habe es sogar während meines Studiums (Informatik)
> ernsthaft eingesetzt (Studienarbeiten und sogar meine Diplomarbeit
> (AMI Pro) damit geschrieben).
>
> Im Laufe dieses Jahres 1994 bin ich auf Linux aufmerksam geworden.
> Linux konnte ich mir als “slackware” vom UNI-Server herunterziehen
> und auf Disketten speichern (ingesamt über 50 3 1/2″ Disketten). Also
> ging ich daran, mir Linux auf meinem 486er zu installieren (neben
>
DOS Windows). Zunächst nur im Text-Modus. Dann ging ich daran, den
> X-Server zu installieren, eine regelrechte Ingenieurs-Aufgabe:
Und daran hat sich bis heute genau was geändert? Die Installation
der vorzeitig Linux-Distribution Debian ist genauso archaisch wie
jeher. Das mag vielleicht auch daran liegt das die zugrundliegende
Technologie nicht viel jünger ist.
> Chipsatz ermitteln (ET4000), Im Monitor-Handbuch die Betriebswerte
> des Monitors nachschlagen (Vertikal- und Horizontalfreqzuenz), die
> Mode- und Code-Zeilen für die Auflösung 1024*768 berechnen und die
> Beispiel-Xconfig-Datei mit “Leben” füllen. Dann der spannende
> Augenblick: Starten des X-Servers - und er lief einwandfrei! Dann
> offenbarte sich mit endlich die Welt des X-Window-System. Und nach
> kurzer Zeit habe ich meinen Lieblings-Windowmanager gefunden: olvwm.
> Blöd nur, daß es damals noch keine Standardanwendungen für Linux gab.
Und daran hat sich bis heute genau was geändert? Sämtliche
Standardanwendungen der Industrie, von Office bis CAD, von
Grafikbearbeitung bis Audiosoftware sind auf der Windows Platform
implementiert. OpenSource hat dem nichts, auch wirklich gar nichts
entgegenzusetzen. Ich kann mir ein gewisses Schmunzeln nicht
verkneifen, wenn von der “Mächtigkeit” (HAHA) von “vi”

5. September 2008

Re: Linux: Ich liebe es ! - Mandrakelinux 10.0 Community freigegeben

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 22:05

liebed daran hat sich bis heute genau was geändert? Sämtliche
> Standardanwendungen der Industrie, von Office bis CAD, von
> Grafikbearbeitung bis Audiosoftware sind auf der Windows Platform
> implementiert.
… das ist schön. Gibt es irgendwelche Einwände deinerseits, wenn
das gleiche auch für Linux passiert/passieren sollte?
> OpenSource hat dem nichts, auch wirklich gar nichts
> entgegenzusetzen.
… kann ich nicht beurteilen, ich weiss ja nicht welche Anwendunge
du vergleichst. Mir reicht xmms/mp3plaster für’s Musikhören, tvtime
zum Fernsehen, mplayer/mencoder zum Abspielen/Aufnehmen, xine/ogle
für’s DVD schauen, cdrecord zum CD-Brennen, cups zum Drucken, The
Gimp zum Bearbeiten der Fotos aus der Digicam, Mozilla/konqueror zum
Surfen, Open Office zum Briefeschreiben und für Kalkulationen, afio
( cdrecord) für Backups, xpdf für PDF-Dokumente (auch wenn es
mittlerweile den acrobat reader gibt), usw. Ich bin mir ziemlich
sicher, dass sich alle diese Aufgabenstellungen unter Windows lösen
lassen, aber es funktioniert für mich (und andere) halt unter Linux
genauso bequem.
> Ich kann mir ein gewisses Schmunzeln nicht
> verkneifen, wenn von der “Mächtigkeit” (HAHA) von “vi”

4. September 2008

Re: Linux: Ich liebe es ! - Mandrakelinux 10.0 Community freigegeben

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 10:05

liebeächst nur im Text-Modus. Dann ging ich daran, den
> X-Server zu installieren, eine regelrechte Ingenieurs-Aufgabe:
> Chipsatz ermitteln (ET4000), Im Monitor-Handbuch die Betriebswerte
> des Monitors nachschlagen (Vertikal- und Horizontalfreqzuenz), die
> Mode- und Code-Zeilen für die Auflösung 1024*768 berechnen und die
> Beispiel-Xconfig-Datei mit “Leben” füllen. Dann der spannende
> Augenblick: Starten des X-Servers - und er lief einwandfrei!
*LOL Stimmt und da lernte man nebenbei noch so toll Begriffe wie
Schwarzschulter usw.
> Dann
> offenbarte sich mit endlich die Welt des X-Window-System. Und nach
> kurzer Zeit habe ich meinen Lieblings-Windowmanager gefunden: olvwm.
Stimmt, der war damals gar nicht so schlecht…
> Nur bei Spielen
> sah es mau aus, und das ist auch bis heute leider so geblieben. Daher
> bin ich auch weiterhin Windows geblieben.
Dual-boot gabs doch schon oder hattest Du zu wenig Zeit zum
Umschalten ;-) > Und die Entwicklung ging
> weiter. Und meine Begeisterung wuchs und wuchs: Die Installationen
> wurden immer einfacher, auch Hardwarebeschleunigung war dank
>
Grafik-Konfi-Tools ein Kinderspiel und man konnte von Jahr zu Jahr
> immer besser mit Linux das tun, was zuvor nur unter Windows
> funktionierte.
>
> Und heute kann Linux in dem meisten Anwendungsfällen locker mit
> Windows mithalten: Textverarbeitung, Präsentationen, Tabellen, und
> das alles für umsonst!
Naja, auf der anderen Seite gibt’s die meisten MS Sachen immer noch
“umsonst”, sprich als Kopie von Freunden oder als Warez-Ware.
Für viele gibt es derzeit wohl vor allem ein Umstiegsargument auf
Linux, nämlich dass die Sachen _mindestens_ so gut sein müssen, wie
der ganze MS-Kram und das die Benutzung nicht schwieriger ist, als
unter Windows. Und das ist imho noch lange nicht der Fall, denn
leider werden DAU-taugliche Windows-Programme häufig nur halbherzig
kopiert oder nachempfunden, anstatt selbst etwas eigenes zu
entwicklen. An den passenden Entwicklungstools fehlt es sicherlich
nicht…
> Auch die Administration von Linux ist dank
> Klicki-Bunti-Tools ein Kinderspiel und mittlerweile genau so einfach
> wie unter Windows und wird von Tag zu Tag besser.
BTW: Das Windows einfach und intuitiv zu bedienen ist, halte ich
immer noch für ein Gerücht. Wir haben uns mit den Jahren einfach nur
an den ganzen M$-Murks gewöhnt. Das wird einem immer ganz deutlich
vor Augen geführt, wenn man von PC-Anfängern scheinbar triviale Dinge
gefragt wird, die aber bei näherer Betrachtung tatsächlich klare
Fehler und Inkonsistenzen von Windows (und Programmen) sind.
Frag einfach mal einen geläuterten Mac-Umsteiger, was er von seinem
ehemaligen PC mit Windows hält. Der Mac ist kein Wunderrechner, aber
vieles dort ist einfacher, eleganter und vor allem konsistenter.
Was mich an der Entwicklung von Linux fasziniert, aber auch ein wenig
stört, ist die Abkehr von einem schlanken, funktionellen System hin
zur grellen, spieletauglichen Kliki-Bunti-Welt, ohne dass man aber
die Funktionalität und Ergonomie gegenüber - man muss es leider schon
fast sagen - dem Vorbild Windows XP wesentlich verbessert hätte. Man
könnte vieles aus den Fehlern von Windows lernen…

3. September 2008

Re: Linux: Ich liebe es ! - Mandrakelinux 10.0 Community freigegeben

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 07:04

liebe

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